Die Entstehung einer Idee:
Aus einer spontanen Idee von Heidi Jauslin & André Bösiger ist die BUCHINSEL entstanden.
Für die begeisterte Kindergärtnerin Heidi Jauslin ging ein
langjähriger Traum in Erfüllung:

  • Am 13. September 1996 wurde die Buchinsel an der Kanonengasse 43 in Liestal eröffnet. Schon bald platzte der kleine, gemütliche kleine Buchladen aus allen Nähten und bereits 5 Jahre später zog das Buchinsel-Team in einen grösseren und übersichtlicheren Buchladen
    an der Zeughausgasse 31 in Liestal.
  • Ende Juli 2007 war ein weiteres Mal zügeln angesagt - in einen noch grösseren Laden - im Herzen Liestals; So wurde am 3. August 2007 der aktuelle Laden an der Rathausstrasse 8 eröffnet.
Buchinsel, Rathausstrasse 8, Liestal
Buchinsel, Rathausstrasse 8, Liestal
Schaufenster - Buchinsel, Rathausstrasse 8, Liestal

Unsere Ideen und Ziele:

Die ursprüngliche Idee war, einem breiteren Publikum den Zugang zu Büchern mit stark reduzierten Preisen, dem sog. modernen Antiquariat, zugänglich machen. Diese unterstehen nicht mehr der aktuellen Buchpreisbindung in der Schweiz. Bereits während der Aufbauphase entwickelte sich daraus eine Fachbuchhandlung für Kinder- und Jugendbücher, Bilderbücher und Pädagogik. Als spezialisierte Buchhandlung für Kinder- und Jugendbücher sind wir einzigartig in Liestal und ergänzen das reichhaltige Angebot an Buchhandlungen.

Unser höchstes Ziel ist die fachgerechte Beratung unserer Kundschaft!

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Buchinsel, Rathausstrasse 8, Liestal

Unsere Dienstleistungen:
Nutzen Sie unsere vielfältigen und einzigartigen Dienstleistungen!

Fachberatung:
Unser Verkäuferinnen-Team unterstützt und berät sie gerne, wenn es um die Suche des für Sie richtigen Buches
aus unserem vielfältigen Sortiment geht.

Heidi Jauslin
Eva Bischof-Etterich
Esther Müller-Kropf
Heidi Jauslin Bösiger
Geschäftsführerin
Buchhändlerin / Kindergärtnerin

Eva Bischof-Etterich
Beratung Buch

Esther Müller-Kropf
Beratung Buch
Christine Steidle-Strobel
Jeannine Dürig
Christine Steidle-Strobel
Beratung Buch
Anett Bieli-Sternke
Beratung Buch
Jeannine Dürig
Auszubildende Buchhändlerin 3.Lehrjahr
Margrit Wyss-Graf
Elisabeth Spinnler
Papeteristin "Papier + Stift"
Margrit Wyss-Graf
Papeteristin "Papier + Stift"
Laura Bösiger
Auszubildende Buchhändlerin 1.Lehrjahr

Unsere Buchinsel Hündin:
Stella "Was isch los...?"
 
Stella - unser Inselhund
"Lagotto Romagnolo"
(nicht immer auf der Insel)

PRESSE

Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen avj

avj-Kinderbuchhandlungspreis 2009
für die kreativste Kinderbuchhandlung

Die Preisverleihung fand an der Leipziger Buchmesse statt:
Donnerstag, den 12. März 2009 im Fachbesucherforum, Halle 5, B 600

Die Gewinner der ersten drei Plätze in Deutschland sind:
" Buchhandlung Mäx und Moritz in Baden Baden (1. Platz)
" Bücherwurm - Kinder- und Jugendbuchladen in Braunschweig (2. Platz)
" Nimmerland - Alles zum Lesen und Spielen in Mainz (3. Platz).

Jeweils eine Buchhandlung gewinnt aus der Schweiz und Österreich:
" Schweiz: Kinder- und Jugendbuchhandlung Buchinsel in Liestal (1. Platz)
" Österreich: Buchhandlung Ananas in Dornbirn (1. Platz)

Presse Presse1 Presse2 Home Top

10 Jahre BUCHINSEL
Geburtstagstorte-10 Jahre Buchinsel

Unglaublich, aber wahr - am Mittwoch, 13. Sept. 2006 wurde
die Buchinsel
10 Jahre jung!

 

IHNEN, liebe Kundinnen, Kunden und Leseratten haben wir es zu verdanken!
Ihre Treue und Begeisterung geben uns tag-täglich die Bestätigung, dass wir
auf dem richtigen Weg sind!

... und wir werden weiterhin für Sie da sein. HERZLICHEN DANK

Ihr Buchinsel Team

Beitrag zum Geburtstag in der BAZ lesen.

Haben sie unser Plakat "Lesen ist geil..!" mit unseren Leseratten gesehen?

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Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen avj

Um den enormen Einsatz der Buchhändlerinnen und Buchhändler in ihren Kinder- und Jugendbuchhandlungen oder - Abteilungen zu würdigen, vergibt die avj seit 2004 alljährlich den Kinderbuchhandlungspreis. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten im Aussendienst der 70 Mitgliedsverlage der avj wurden erneut dazu aufgerufen, Buchhandlungen in ihrem Reisegebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu benennen, die sich unabhängig von Grösse und Marktstellung herausragend für das Kinder- und Jugendbuch engagieren. Die Auswertung dieser Umfrage mit mehr als 500 Nennungen hat das unabhängige MEDIAoffice in Stockerau (Österreich) übernommen. Neben den drei ersten Plätzen für Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden ausserdem die besten Kinderbuchhandlungen in den Bundesländern Deutschlands ermittelt.

Die Preisverleihung fand am 17. März 2005 an der Leipziger Buchmesse statt:
1. Platz: Birgit Schollmeyer, Bücherwurm, Braunschweig (D)
2. Platz: Franziska Schweizer, Kinderbuchladen, Wien (A)
3. Platz: Heidi Jauslin, Buchinsel, Liestal (CH)

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Quereinsteigerin hört auf Leseratten

LIESTAL. HEIDI JAUSLIN FÜHRT SEIT ZEHN JAHREN DEN PREISGEKRÖN-TEN BUCHLADEN «BUCHINSEL»

Von Pina Apfel, erschienen am: 12.09.2006 in der BAZ

Heidi Jauslins Kinder- und Jugendbuchhandlung «Buchinsel» feiert morgen Mittwoch das 10-jährige Bestehen.

Bevor Heidi Jauslin ihren Buchladen eröffnete, arbeitete sie als Kindergärtnerin und Kindergarteninspektorin. Damals hätte sie nie gedacht, dass sie ihren Beruf, den sie mit Leidenschaft ausübte, einmal aufgeben würde. Mehr durch Zufall als durch langjähriges Planen entschied sie sich - quasi über Nacht - ein modernes Antiquariat zu eröffnen und Bücher, welche nicht mehr der Preisbindung unterstanden, zu günstigen Preisen anzubieten. Bald musste die 48-Jährige jedoch feststellen, dass die Nachfrage dafür zu klein war, so dass sie den Schwerpunkt auf das Kinder- und Jugendbuch verlagerte und, wie sie selber sagt, aus der Not eine Tugend machte. Das moderne Antiquariat ist heute nur noch zweimal im Jahr unter dem Slogan «Die Preise sind im Keller» in ihrem Laden ein Thema.
Nach der Eröffnung der «Buchinsel» am 13. September 1996 an der Kanonengasse in Liestal baute Heidi Jauslin ihr Sortiment kontinuierlich aus. Doch schon bald platzte der Laden aus allen Nähten, so dass bereits fünf Jahre später der Umzug an die Zeughausgasse 31 notwendig wurde, wo das Angebot unter anderem durch Lernmittel, Spiele und Spielwaren sowie CD-ROMs im Lern- und Spielbereich erweitert wurde. Den Namen «Buchinsel» gab die gelernte Kindergärtnerin ihrem Laden aus dem Wunsch heraus, ihre Buchhandlung möge zu einem Treffpunkt werden, zu einem Ort, den man anpeilt, an welchem man innehalten, seine Neugier stillen und Neues entdecken kann.

Heidi Jauslin

Entspannte Atmosphäre. Betritt man den Kinder- und Jugendbuchladen, ziehen in erster Linie die unzähligen bunten Bücher in den Bücherregalen die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich und laden in entspannter Atmosphäre zum Verweilen und Entdecken ein. Und zu entdecken gibt es reichlich, denn das umfangreiche Sortiment umfasst Bücher für alle Kinder- und Jugendaltersstufen: Babybücher, Bilderbücher, Bücher für das erste bis vierte Lesealter, Literatur für junge Erwachsene, Sachbücher und Comics sowie Fach- und Sachbücher für Erwachsene zu den Themen Kindergarten, Pädagogik, Sonderpädagogik und Erziehung.

Auszeichnung. Die Kundenberatung steht für Heidi Jauslin an oberster Stelle. Auch sei es für sie sehr wichtig, die Jugendlichen miteinzubeziehen. So teilten sie ihr nicht selten mit: «Das musst du unbedingt haben, das ist gut.» Oder: «Das ist ein totaler Mist.»

Als Quereinsteigerin hiess es für Jauslin «learning by doing». Sie absolvierte berufsbegleitend eine Ausbildung zur Buchhandelsangestellten und belegte einen Abendkurs in Buchhaltung. Sich als Quereinsteigerin im Buchhandel zu behaupten, war nicht immer einfach. Doch ihre Liebe zum Beruf und ihre Leidenschaft für das Kinder- und Jugendbuch zahlten sich aus. Letztes Jahr erhielt die «Buchinsel» an der Leipziger Buchmesse den Buchhandlungspreis als beste Kinder- und Jugendbuchhandlung der Schweiz - vergeben durch die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj). Ihr gehören im deutschsprachigen Raum rund 70 Verlage an. Und im Januar 2006 wurde Jauslin vom Schweizer Buchhandel zur «Buchhändlerin des Monats» gewählt.
Ihren Beruf als Kindergärtnerin vermisst sie sehr, doch: «Ich musste lernen, dass man nicht auf zwei Hochzeiten tanzen kann.» Ein Leben ohne Bücher kann sich Jauslin nicht vorstellen, Bücher sind ihre Leidenschaft. Nach ihrem Lebensmotto befragt, erklärt sie: «Vertrauen ins Leben.»

Zum 10-Jahre-Jubiläum der «Buchinsel» findet morgen Mittwoch, 13. September, an der Zeughausgasse 31 in Liestal ein Apéro statt. Dazu gibts kleine Überraschungen zu gewinnen (9-12.15 Uhr und 13.30-18.30 Uhr). > www.buchinsel.ch

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Interview mit Heidi Jauslin, Inhaberin der Buchinsel

"Wir sind durch unsere Ideen, unsere kompetente Beratung und unsere Liebe (Angefressenheit) zum Kinder- und Jugendbuch aufgefallen."

Am vergangenen Donnerstag wurde der ‚Buchinsel' in Liestal im Rahmen der Leipziger Buchmesse der Preis für die beste Kinderbuchhandlung der Schweiz verliehen. Hier erhalten Eltern kompetente Beratung, wenn es um geeignete Bücher für ihre Kinder geht und die Kinder haben ihren eigenen Club, den ‚Leseratten-Club'. Geschäftsführerin der ‚Buchinsel' ist Heidi Jauslin, die über die Geschichte der Buchhandlung von den Anfängen 1996 bis zur aktuellen Auszeichnung erzählt, und im Interview ein bisschen der Be-Geist-erung spüren lässt, die die ‚Buchinsel' trägt.

von Anna Kulp, www.rubikon.ch

Am vergangenen Donnerstag haben Sie den Preis für die beste Kinderbuchhandlung der Schweiz in Leipzig entgegengenommen. Zuerst einmal Herzlichen Glückwunsch dazu! - Kam der Preis völlig unerwartet?
Dieser Preis kam für uns mehr als unerwartet - umso mehr Freude hat er ausgelöst.

Was bedeutet dieser Preis für Sie und Ihre Buchhandlung?
Für uns ist der Preis eine grosse Ehre. Er ermutigt uns auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen, Umwege oder Abkürzungen in Kauf zu nehmen, ohne das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren. Was der Preis für die Buchhandlung bedeutet kann ich nicht abschätzen.

Was hat die Jury überzeugt, dass die ‚Buchinsel' die beste Kinderbuchhandlung der Schweiz ist?
Die Kriterien im Einzelnen kenne ich nicht. Aus der Laudatio durfte ich entnehmen, dass wir durch unsere Ideen, unsere kompetente Beratung und unsere Liebe (Angefressenheit) zum Kinder- und Jugendbuch aufgefallen sind. Die Buchinsel hat sich in den vergangenen acht Jahren Schritt für Schritt weiterentwickelt und zwar inhaltlich wie auch volumenmässig.

Kinder- und Jugendbücher werden im Literaturbetrieb oft vernachlässigt. Sie haben sich gerade auf diesen Bereich spezialisiert. Warum?
Mein ursprünglicher Beruf ist Kindergärtnerin. Das Interesse am Kinder- und Jugendbuch, Pädagogik und Psychologie sind von jeher vorhanden. Durch diverse Zufälle habe ich mich dann entschlossen eine Buchhandlung aufzumachen. Das Schwergewicht sollte bei "modernem Antiquariat" liegen und eine Abteilung eben Kinder und Jugendbuch. Schon nach wenigen Wochen mussten wir feststellen, dass "modernes Antiquariat" in der Schweiz erstens kaum bekannt ist und dass wir zweitens zu wenig Laufkundschaft hatten, um existieren zu können. Blitzartig stellten wir um auf nur Kinder- und Jugendbuch und denken, das war der richtige Schritt. Hier konnte ich nun mein Fachwissen voll und ganz einfliessen lassen. Ich versuche, die eigene Begeisterung über diesen tollen Buchbereich auf die Kunden und Kundinnen zu übertragen. Natürlich hoffe ich, so die Wertschätzung für das Buch zu fördern. Nachdem ich noch das Glück hatte die Kurzausbildung als Buchhandelsangestellte in Olten zu absolvieren, bin ich eigentlich rundum zufrieden in meinem neuen Beruf.

In der ‚Buchinsel' führen Sie ausser Kinder- und Jugendbüchern auch das Sortiment des Diogenes Verlages und bestellen alle anderen Bücher gerne für Ihre Kunden. Wie kam es zu dieser Mischung? Und wie oft kommt es vor, dass die Eltern ihre Bücher bei Ihnen gleich mitkaufen?

Preisverleihung: Franziska Schweizer, Birgit Schollmeyer, Heidi Jauslin

Da unser Name ‚Buchinsel' nicht zwingend auf einen Kinder -und Jugenbuchladen schliessen lässt, haben wir immer wieder Kundschaft, die einen Roman oder einen Krimi etc. einkaufen möchte. Im Sortiment von Diogenes können wir die ganze Palette auf kleinem Platz anbieten. Herr Jenny, der Vertreter von Diogenes, hat uns gut beraten und mit dem Taschenbuchständer können wir nun auch diese Kunden gut bedienen. Zudem bin ich eine begeisterte Diogenesleserin. Ich finde diesen Verlag faszinierend in seiner Vielfalt, Qualität und die Aufmachung der Bücher sprechen mich sehr an. Nebenbei bin ich auch stolz, dass die Schweiz einen solchen Verlag präsentieren kann.
Wir haben viele Kunden, die auch andere Bücher bei uns bestellen. Dafür sind wir natürlich sehr dankbar.

Sie haben den Leseratten-Club gegründet. Welche Erfahrungen konnten Sie mit dem Club machen? Was hat Sie dabei am meisten überrascht?
Der Club ist nun etwas mehr als ein Jahr alt und die Erfahrungen sind durchwegs positiv. Die Kinder und Jugendlichen kommen mit einer ganz anderen Haltung in "ihren" Laden. Sie sind stolz eine ausgewiesene Leseratte zu sein. Am meisten überrascht haben uns die positiven Rückmeldungen der Eltern zu diesem neuen Club. Offenbar ist es uns gelungen die Eltern zu überzeugen, dass nebst der Kundenbindung wirklich die Förderung der Lust am Buch im Zentrum steht.

Viele Kinder und Jugendliche lesen nicht gerne. Was raten Sie Eltern, die ihren Sprösslingen die Lust am Lesen vermitteln wollen?
Lassen Sie sich beraten, welche Lektüre für das Alter ihres Kindes geeignet ist. Oft erleben wir, dass die Eltern "falsche" Titel auswählen. Dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen. Geben sie nicht auf. Lesen sie gemeinsam mit den Kindern ein Buch. Überhaupt ist es wichtig, dass die Eltern sich die Zeit nehmen Bücher der Kinder zu lesen. Sie erfahren viel über das, was die Kinder beschäftigt, fasziniert, erheitert usw. Gemeinsam gelesene Bücher geben Diskussionsstoff! Und wenn es einfach nicht klappen will? Nicht jeder Mensch muss sich zu einer Leseratte entwickeln - wir verlangen ja auch nicht, dass jeder Sport treibt oder ein Musikinstrument spielt oder was auch immer. Trotzdem rate ich nicht allzu schnell
aufzugeben, denn das richtige Buch zur richtigen Zeit kommt meistens irgendwann.

Wie sehen Sie den Umgang mit Literatur in der Schule?
Es könnte noch viel mehr gemacht werden in unseren Schulen und vor allem auch viel lustvoller. Das Problem Schulen zu erreichen ist für uns primär ein finanzielles Problem. Werbung oder Angebote zu verschicken kostet viel Geld und das haben wir leider nicht. Den direkten Kontakt suchen wäre eine gute Methode, kostet aber viel Zeit und auch diese ist neben der Führung der Buchhandlung begrenzt.

Auf welche kommenden Neuerscheinungen freuen Sie sich am meisten?
Ich persönlich freue mich am meisten auf Cornelia Funkes ‚Tintenblut', das 2. Band. Dann hoffe ich auf ein neues Buch bei Carlsen von der Autorin Caroline B. Conney. Beim Bilderbuch hat mich Markus Pfister mit seinem neuen Osterbuch ‚Henry' total verblüfft und ich hoffe, er erfreut uns noch mit vielen so kreativen und humorvollen Büchern.

Was planen Sie in der Buchinsel in nächster Zeit?
Unser nächstes Projekt ist das Einarbeiten einer Aussendienstmitarbeiterin. Sie wird bei interessierten Kunden und Kundinnen Buchabende durchführen und so in einem intimeren Rahmen die Faszination des Buches weitergeben. Natürlich erhoffen wir uns dadurch auch eine Vergrösserung unseres Bekanntheitsgrades. Im Weiteren werden wir zusammen mit der Buchhandlung ‚Lesevogel' an der Buchmesse in Basel einen Verkaufsstand führen. Dieser Ort ist auch sehr geeignet um die Autoren und Autorinnen kennen zu lernen und das wiederum ist für uns von grossem Nutzen in den Verkaufsgesprächen.
Viele Ideen sind noch nicht spruchreif und deshalb möchte ich sie hier noch nicht preisgeben. An Ideen fehlt es uns nicht, lediglich am Faktor Zeit um sie umzusetzen.

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Bericht über die Buchinsel - erschienen am 19. April 2005, im bazregio.magazin der Basler Zeitung

Fundgrube für junge Leseratten

DIE LIESTALER KINDER- UND JUGEND-BUCHHANDLUNG «BUCHINSEL» ERHIELT AN DER BUCHMESSE LEIPZIG DEN BUCHHANDLUNGSPREIS 2005 FÜR DIE SCHWEIZ

Klein, aber fein: Die "Buchinsel" ist zu einem Kompetenzzentrum für Jugendliteratur avanciert.

von Christian Fink, www.baz.ch

Von aussen wirkt die Kinder- und Jugendbuchhandlung «Buchinsel», die Heidi Jauslin an der Zeughausgasse 31 in der Liestaler Altstadt führt, eher unscheinbar. Wer jedoch den Laden hinter der drei Meter breiten Front betritt, findet sich in einem überraschend langen Raum, an den sich weitere Räume angliedern.
In diesem gut gefüllten Schlauch türmt sich eine Vielzahl von Büchern und anderem. Was dem Besucher jedoch zuerst auffällt, ist der Hinweis, dass sich die günstigen Preise im Keller befinden. In der Fundgrube lässt sich schon mal ein Schnäppchen finden.

INFORMATION. Das Kerngeschäft der «Buchinsel» ist jedoch ein anderes. Viel Wert legen Heidi Jauslin und ihre Mitarbeiterinnen auf die Beratung. Diese findet nicht nur im Laden statt, sondern kann auch für den privaten Rahmen angefordert werden: Dabei kann sich eine interessierte Gruppe an so genannten Buchabenden über Neuerscheinungen informieren - ein für den Buchsektor doch erstaunliches Marketing. Neuerscheinungen werden aber auch an Schulen vorgestellt.

Heidi Jauslin und ihre «Buchinsel» haben kürzlich an der Leip-ziger Buchmesse den Kinderbuchhandlungspreis 2005 für die Schweiz erhalten. Vergeben wird er von der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (AVJ). Ihr gehören im deutschsprachigen Raum rund 70 Verlage an.

Für den Preis in Frage kommen Buchhandlungen, die sich unabhängig von Grösse und Marktstellung herausragend für das Kinder- und Jugendbuch engagieren.

Heidi Jauslin, Buchinsel
Quereinsteigerin. Vor acht Jahren gründete Heidi Jauslin in Liestal die «Buchinsel». Foto Peter Armbruster

Hierfür steht etwa der Leseratten-Club, den die «Buchinsel» ins Leben gerufen hat und der nebst einem Clubausweis auch Informationen und Aktionen beinhaltet. Entscheidend sind auch kreative Elemente. Wie etwa werden die Bücher präsentiert und vorgestellt? Letztlich ist für den Erhalt des Preises auch die «grössenunabhängige Umsatzsteigerung» von Bedeutung. Das schaffte die «Buchinsel» Jahr für Jahr, obwohl viele Verlagsvertreter vor acht Jahren überaus skeptisch waren. Einerseits, weil sie in Liestal und Umgebung eine zu kleine potenzielle Käuferschaft vermuteten. Andererseits, weil Heidi Jauslin Quereinsteigerin ist. Von Beruf ist sie Kindergärtnerin. Sie arbeitete damals 50 Prozent in ihrem Beruf und war zu weiteren 50 Prozent als Kindergarteninspektorin tätig.

TOLLE BÜCHER. Nach drei Geschäftsjahren entschied Heidi Jauslin, sich voll für die Buchhandlung zu engagieren. In der Zwischenzeit führt die Buchhandlung auch Comics, CD-ROMs (Lehrmittel und ausgewählte Spiele), schulische Lehrmittel, Spiele und Lehrzusatzmaterial für Kinder. Auch eine Pädagogik- und Psychologie-Abteilung auf Kinder bezogen findet sich in der Buchhandlung. Doch der Schwerpunkt liegt bei der Kinder- und Jugendliteratur. Es müsse nicht jedes Kind, so Jauslin, zum angefressenen Leser werden. «Unser Ziel ist es jedoch zu zeigen, wie toll Bücher sind und was sie uns geben können.»

Buchinsel, Zeughausgasse 31,
4410 Liestal, Tel. 0619222262. www.buchinsel.ch

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Bericht über die Buchinsel - erschienen am 19. Januar 2006, im Schweizer Buchhandel

Eine Insel der Seligen

Heidi Jauslin hat mit Beharrlichkeit eine Insel für die Kinder- und Jugendbuchfreunde geschaffen. Dafür wurde sie von den AVJ-Mitgliedern zur Kinderbuchhandlung des Jahres 2005 gewählt. Und vom Schweizer Buchhandel zur "Buchhändlerin des Monats".

Zweistellig war die Zuwachsrate ihres Umsatzes im vergangenen Jahr. Das ist viel, zumal ihre Buchhandlung weder trendy noch kultig ist. Im Gegenteil: Gut geerdet ist Heidi Jauslin in ihrer Liestaler Buchinsel. Der Aufschwung, den sie 2005 erlebt hat, führt sie nicht nur auf den AVJ-Preis zurück, sondern auch auf ihre Geduld, vor allein im Umgang mit ihren Kundinnen und Kunden - vom Kindergärtner bis zur Oma, die für ihre Enkelin Bücher auswählt. Nein, am Ende liegts auch am umsichtig aufgebauten Sortiment: Thematisch und nach Altersgruppen sind die Bücher strukturiert und liebenvoll in Kisten aufgestellt. So findet man die "Bücher" für die jüngsten Erdbewohner in einem geflochtenen Babywagen auf Holzrädern. Vom Babyalter bis zum jugendlichen Erwachsenen steht und liegt sorgfältig ausgewählter Lesestoff in grauen Regalen, ergänzt um Nonbooks von Lillifee bis zum Felixkoffer.

Hauptsache gut beraten
Zudem übernimmt Heidi Jauslin für Kindergärtnerinnen und Lehrer die Recherche nach Themen und stellt so individuelle "Musterkisten" zusammen. "Manchmal lege ich auch ein Spiel dazu", sagt Jauslin und ergänzt so das Sortiment.

"Das Angebot wird von den Lehrkräften rege genutzt, und in der Regel verkaufen wir gut daraus", sagt die Quereinsteigerin, die 1996 - es waren grad rezessive Zeiten - in der Kantonshauptstadt Liestal ihre Buchhandlung gründete. Aber Liestal ist anders. Ist kein Vorort von Basel, sondern "ländlich und mit einem großen Einzugsgebiet", sagt Jauslin. Das heißt für sie auch, dass die Kunden aus allen Schichten und allen Altersstufen den Weg in die Altstadt finden. Dort erwartet sie ein Raum, in dem man sich sofort wohl fühlt. "Die Kunden werden willkommen geheissen", meint die Buchhändlerin, "und von zehn verlassen acht mit einer persönlichen Beratung den Laden".
Die Leute kommen gezielt, bleiben auch eine Stunde im Laden und sind willkommen, auch wenn sie nichts kaufen. Thalia Basel ist darum für sie genauso wenig ein Thema wie grenznahe Buchhandlungen in Deutschland, weil sie diese Leistung nicht erbringen können. Aber Jauslin kann noch mehr und erinnert sich an ihre Anfänge, als sie so genannte "Tupperware-Partys" für Kinderbücher organisierte. Abends, wenn die Kinder im Bett waren und Ruhe im Haus einkehrte, hatte die Mutter Zeit, sich um die Kinderbücher zu kümmern. Zusammen mit Gleichgesinnten ließen sie sich von Jauslin das Angebot erläutern. Daraus sind, so erinnert sie sich, mannigfaltige Beziehungen entstanden. Kundenbindung nennt man das anderswo. Derweil die Buchhandlung weiter wuchs, musste Jauslin auf ihre Abende, an denen sie während einer Stunde über Kinderbücher referierte, verzichten. Sie arbeitete ein Konzept aus, wie diese Aufgabe von einer anderen Person gelöst werden könnte und schubladisierte das Papier. Auch mit der Gewissheit, dass irgendwann einmal diese Person zu finden sei. Und so war es auch. Seit einem Jahr hat sie wieder eine Außendienstmitarbeiterin, die mit ebenso viel Freude und Engagement diese Hausbesuche vornimmt. Sie ist wie sie gelernte Kindergärtnerin - und der Zufall wollte es, dass Jauslin als Inspektorin die Frau früher eingestellt hatte. Jetzt bietet sie auch Elternabende in Kindergärten an, an denen ihre Mitarbeitende ein Referat über Leseförderung hält - "aber nicht gratis", wie Jauslin betont.
Kein Wunder ist sie davon überzeugt, dass ihr Konzept auch im angebrochenen Jahr - das Zehn-Jahr-Jubiläum steht an - Früchte tragen wird, auch weil sie im Laden drei ebenso engagierte Teilzeitmitarbeitende beschäftigt: "Als Kleinbuchhandlung sind wir überzeugt, dass wir als spezialisierte Fachbuchhandlung mit einer gesunden Stammkundschaft positiv in die Zukunft blicken können."

Von Carlo Bernasconi - Chefredaktor Schweizer Buchhandel

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